Biografie

Geboren 1956 in Salzgitter im Harzvorland, begann ich 1974 mit dem Studium der Geologie in Braunschweig, das ich 1980 mit dem Diplom abschloss. Ich begann meine Tätigkeit zunächst bei dem damals größten deutschen geophysikalischen Consulting-Unternehmen und wechselte 1995 zu einem großen deutschen Erdöl- und Erdgas-Unternehmen, wo ich auch heute noch tätig bin.

Die Fotografie hat mich immer schon begleitet, teils sehr intensiv, teils war sie aber auch in eine Art Winterschlaf verfallen. Die Neuerweckung und Wandlung in einen erfüllenden Teil meines Seins erhielt ihren Anstoß in einem beruflichen Auslandsaufenthalt, der mich von 2002 bis 2007 nach Libyen führte. In gleichem Maße war aber auch die immerwährende Unterstützung und mitfühlende Begleitung und Liebe meiner Ehefrau Helma Thonicke dafür verantwortlich, das die Fotografie zu einer anhaltenden Freude in meinem Leben wurde.

Während der 5-jährigen Auslandstätigkeit unternahmen meine Frau und ich 7 siebentägige Touren im libyschen Teil der Sahara, die von Tuaregs geleitet wurden und immer eine Reise aus der Hektik der Hauptstadt Tripolis in die besinnliche Ruhe und genussreiche Stille der Natur waren. Die Stille im Außen lässt auch im Innen eine harmonische Ruhe entstehen, was sich in der Gestaltung, Aussagekraft und Ausstrahlung der Fotos spiegelt. Die besonderen und vielfältigen faszinierenden Lichtverhältnisse lassen ständig sich wandelnde und sinnesanregende Strukturen entstehen, die trotz der scheinbar kargen Dünenlandschaften vom inneren Reichtum der libyschen Wüste zeugen.

Aber auch alte Karawanenansiedlungen wie Ghadames, Ghat oder Murzuq verbreiten selbst heute noch eine faszinierende, urtümliche und nachdenkliche Stimmung.

Weitere Highlights unserer Reisen waren die bis zu 10.000 Jahre alten Felsmalereien im Akakus Gebirge, Wadi Mathendous und deren angrenzender Gebiete und die Tour zum Mückenkrater, dem Wau an Namus, mit seinen verschiedenfarbigen Kraterseen innerhalb der eingebrochenen Caldera.

Andere Schwerpunkte meiner fotografischen Entdeckungsreisen sind Landschafts- und Naturaufnahmen, besonders entdecke ich in Makroaufnahmen die Schönheit, die uns ständig umgibt, in allen Details und Farbräuschen.

Ich habe die Wüste immer geliebt. Man setzt sich auf eine Sanddüne. Man sieht nichts. Man hört nichts. Und währenddessen strahlt etwas in der Stille.
(Antoine de Saint-Exupery)